Vortrag - Lesung - Diskussion

Sterben und Lieben – Selbstbestimmung bis zuletzt

Liebe heißt, bis zum Tod im Gespräch zu bleiben

Dietmar Mieth begleitete seine Frau Irene, die 2017 verstarb, gerade auch in den letzten Monaten ihres Lebens. Sie verweigerte eine Not-OP, doch er hätte ganz anders entschieden. Dennoch verteidigt er ihren Entschluss.

In seinem wohl persönlichsten Buch reflektiert der renommierte Moraltheologe über das Sterben und die Liebe, über Schmerz und Zerbrechlichkeit, Ungewissheit und Hoffnung. Ergänzt werden seine Gedanken durch Auszüge aus dem Tagebuch, das Irene Mieth in der Zeit ihrer Krankheit schrieb. Beide bleiben im Gespräch, bis zuletzt. Ihr gemeinsamer Glaube, ihre gemeinsame Suche und die tiefe Verbundenheit in der Mystik Meister Eckharts tragen sie.

„Nun aber sprach sie von ihrem Glück, vor mir zu sterben. Ich weiß jetzt, nach mehr als einem Jahr, was sie damit meinte. Denn in ihrem Arm werde ich nicht sterben dürfen, so, wie sie in meinem Arm gestorben ist. Dennoch: Lieben, auch in der Schwachheit, ist immer wieder ein zu spürender warmer Mantel, den Hoffnung und Glaube uns um die Schultern legen.“ (Dietmar Mieth)

Termin:
MI 09.10., 19:30 Uhr

Ort:

Evangelisches Gemeindehaus
Härterichstraße 18
97980 Bad Mergentheim

Prof. em. Dr. theol. Dietmar Mieth

Kooperation keb und Ökumenischer Hospizdienst Bad Mergentheim

Um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Für diesen Vortrag ist keine Anmeldung erforderlich.

Programm September 2019 – Januar 2020

Das aktuelle Programm von September bis Januar 2020 steht auch zum Download im PDF Format zur Verfügung.

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