Vortrag - Austausch

Wirtschaften innerhalb planetarer Grenzen

Wirtschaftswachstum ist die zentrale ökonomische Kennziffer, an der Wohlstand und Entwicklung von Volkswirtschaften weltweit gemessen werden. Gleichzeitig hat die Weltbevölkerung im letzten Jahrhundert stark zugenommen und im November 2022 die Schwelle von acht Milliarden erreicht. Diese Kombination aus Bevölkerungswachstum und unbegrenztem Wirtschaftswachstum hat zu gravierenden, vom Menschen verursachten ökologischen Problemen globalen Maßstabs wie zum Beispiel dem Klimawandel, der Überdüngung der Böden und Gewässer und dem Rückgang der Artenvielfalt geführt.

Angesichts dieser Entwicklungen gibt es seit fast fünfzig Jahren wachstumskritische Stimmen, die auf planetare Belastungsgrenzen in Form von begrenzten natürlichen Ressourcen und Aufnahmekapazitäten der Erde verweisen und die Möglichkeit unendlichen Wachstums verneinen. Sie bemängeln zudem, dass die Ausrichtung auf Wirtschaftswachstum nicht automatisch zu sozialem Wohlstand für alle führt.

Vor diesem Hintergrund behandelt der Vortrag die Frage, wie ein Wirtschaftsmodell der Zukunft aussehen kann, das sowohl mit der  Erfüllung bestimmter sozialer Mindeststandards als auch mit der Einhaltung planetarer Grenzen vereinbar ist.

Einen interessanten Vorschlag hat die britische Ökonomin Kate Raworth erarbeitet. Dieses Wirtschaftsmodell der Donut-Ökonomie wird vorgestellt und diskutiert.

Termin:
FR 03.03., 19:00 Uhr

Ort:

Kaufmännische Schule
Bad Mergentheim
Wachbacher Straße 42
97980 Bad Mergentheim

Dr. Cornelia Frings,
wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz

Kooperation KSM und Keb

Um eine freiwillige Spende wird gebeten.

Keine Anmeldung erforderlich

Programm Februar – August 2023

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